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SPD Ronnenberg beantragt Tempo 30 für Straße Ihmer Tor

Die SPD-Abteilung Ronnenberg hat im Spätherbst 2019 ihre jährliche Ortsbegehung durchgeführt, um in Bürgergesprächen vor Ort Hinweise auf Veränderungsbedarfe, Schwachstellen oder Probleme zu erhalten. Die Begehung führte seinerzeit auch entlang der Straße Ihmer Tor, die ein Abschnitt der Regionsstraße K 231 ist.

Aus den Schilderungen von Anwohnern und Beobachtungen leitet der Vorstand der SPD-Abteilung den nachfolgenden Antrag ab:

Auf der Regionsstraße K 231 in der Ortslage Ronnenberg wird auf dem Abschnitt zwischen der Kreuzung mit der Bundesstraße 217 westwärts bis zur Straße Über den Beeken/Einmündung In der Feddel eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h angeordnet.

Begründung:

Die K 231 verläuft ab der Kreuzung mit der Bundesstraße 217 in Richtung Westen als Innerortsstraße mit beidseitiger Wohn- und Geschäftsbebauung mit der Bezeichnung Ihmer Tor. In Verlängerung dieser Straßenführung ab der Straße Über den Beeken/Einmündung In der Feddel (ab Heimatmuseum) wurde bereits vor einigen Jahren eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h eingeführt, die bis zum Beginn des Straßenabschnitts Benther Straße gilt. Es wird für erforderlich angesehen, diese Tempo-Begrenzung auf den östlich davor befindlichen Abschnitt in der Straße Ihmer Tor auszuweiten, weil

– zwischen der Bebauung entlang der Straße und dem Fahrbahnrand streckenweise nur etwa 2 Meter Abstand vorhanden sind. Die Fahrzeuge – gemäß einer Verkehrsmengenanalyse von 2019 zwischen 11.600 und 12.700 am Tag – passieren diese bewohnten Gebäude in geringem Abstand mit erlaubten 50 km/h, darunter zulässigerweise auch Lkw (mit Ausnahme von Gefahrgutfahrzeugen). Erschütterungen, Verkehrslärm und auch Straßenschmutzaufwirbelungen sind für die Anwohner ein Alltagserlebnis.

– ein Radweg entlang dieser Regionsstraße nicht vorhanden und vermutlich auch nicht mit vertretbarem Aufwand herstellbar ist. Radfahrer, die sich korrekt verhalten, müssen die Fahrbahn benutzen und sind beständig Überholvorgängen von Kraftfahrzeugen mit entsprechendem Gefährdungspotenzial ausgesetzt. Radfahrer, die sich nicht korrekt verhalten, benutzen den abschnittweise recht schmalen Gehweg, um Gefährdungen auf der Fahrbahn zu entgehen. Auch wenn nach unserer Kenntnis bisher schwere Unfälle nicht vorgekommen sind, bleibt für Radfahrer eine erhebliche Unsicherheit auf dieser Strecke.

– die im folgenden Straßenabschnitt ab der Einmündung Über den Beeken/In der Feddel schon bestehende Regelung zur Höchstgeschwindigkeit aus genau den gleichen Gründen (schmale Gehwege, fehlender Radweg, Lärm und Erschütterungen) verfügt wurde.

Aus diesen Gründen beantragen wir die Prüfung und wohlwollende Entscheidung im Sinne des Antrages.

Es kommt hinzu, dass offenbar etliche Lastwagenfahrer diese Strecke befahren, um eine zumindest teilweise mautfreie Verbindung zwischen der A 7 (Abfahrt Laatzen) und der A 2 (Auffahrt Bad Nenndorf) zu nutzen anstatt den weiteren und mautpflichtigen Weg üder die Autobahnkreuze im Nordosten von Hannover zu umgehen. Ziemlich sicher scheint, dass es sich dabei in sehr vielen Fällen nicht um Anliegerverkehre bzw. Güternahverkehr handelt.

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